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Veranstaltungen

im Keller des Malzhauses - unser Vereinsdomizil.
Zugang über die Hofseite

An dieser Stelle geht eine herzliche Einladung an alle geschichtsinteressierten Kamenzer und Gäste zu unseren stattfindenden Veranstaltungen.
Schauen Sie vorbei und erleben Sie nicht nur wissenschaftliche Referate sondern auch und vor allem populär-wissenschaftliche Ausführungen.

ACHTUNG!
Die Vereinsveranstaltungen beginnen in der Regel um 19 Uhr.

27. Januar

Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahl
19 Uhr, Malzhauskeller

24. Februar

Freitag, 24. Februar, 19 Uhr, Malzhaus
Lessings Lebenswelten
Vienna Gloriosa – die deutsche Metropole
Vortrag von Vereinsmitglied Dr. Danny Weber, Leipzig
Nachdem Wien und damit auch das Habsburgerreich den Schock der türkischen Belagerung Ende des 17. Jahrhunderts überwunden hatten, entwickelte sich die Stadt an der Donau zu einer frühneuzeitlichen Metropole mit internationaler Ausstrahlung. Mit weitem Abstand war Wien in den 1770er Jahren mit ca. 200.000 Einwohnern die größte deutsche und nach Konstantinopel, London, Paris und Amsterdam auch die größte europäische Stadt. Besonders nach der großen Pestepidemie von 1713 stieg die Bevölkerung stetig an und es setzte eine sehr rege Bautätigkeit ein. Wien entwickelte sich dabei zu einer ausgeprägten Barockstadt mit einer großen Anzahl an neugebauten Adelspalais, Kirchen und Repräsentationsgebäuden.
Lessing reiste im Frühsommer des Jahres 1775 nach Wien. Im Juni gewährte ihm Joseph II. eine Audienz bevor Lessing weiter nach Italien fuhr und auf dem Rückweg nach Wolfenbüttel erneut Station in Wien machte. Besonders die Persönlichkeit und die politischen Ansichten des Kaisers faszinierten Lessing, sodass er von „tugendhaften Zeiten“ schwärmte.
Ziel des Vortrages ist es, das Wien der Lessingzeit vorzustellen und dabei Bezüge zur Geschichte und zum Stadtbild herzustellen. Selbst wenn Lessing nur wenige Zeit seines Lebens direkt in Wien verbrachte, verband er doch mit der Stadt eine Reihe von Hoffnungen, weswegen es durchaus gerechtfertigt ist, sich dieser Lessingschen Lebensstation gesondert zuzuwenden ...
In Kooperation mit dem Lessing-Museum

22. März

Tag des Wassers
11 bis 15 Uhr
Führungen im historischen Wasserpumpwerk von 1905
durch Dr. Siegfried Fiedler

Der Tag des Wassers, der insbesondere die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Wassers für die Menschheit hinweist, wird jährlich am 22. März begangen. Es gibt den Weltwassertag bereits seit 1993. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 jährlich aufgrund einer Resolution der UN-Generalversammlung gefeiert.

31. März

Freitag, 31. März, 19 Uhr, Malzhaus Kamenz
Vortrag von Dr. Dirk Reitz, Dresden
Der Erste Weltkrieg – „Urkastrophe“ im Wandel der Betrachtung
Vortrag von Dr. Dirk Reitz, Dresden
Der Erste Weltkrieg gilt noch heute – nach 100 Jahren – als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Bereits die territorialen Veränderungen sind revolutionär, wovon alleine der Untergang der drei supranationalen Großreiche (Donaumonarchie, Russisches und Osmanisches Reich) zeugt. Wo diese einst bestanden, verlaufen viele der wesentlichen Konfliktlinien der Gegenwart …
Ausbruch, Verlauf und Folgen des Krieges werden kursorisch dargestellt, wobei die Schwerpunkte auf Anfang und Ende des Krieges gelegt werden. Gerade im Lichte der neuesten Forschungen (Christopher Clark, die Schlafwandler) veränderten sich lange Zeit festgefügte Narrative zur „Kriegsschuldfrage“, auf die ebenfalls eingegangen werden soll.
Vorweg wird der Referent kurz sein eigenes Tätigkeitsfeld, die Kriegsgräberfürsorge, deren Wurzeln im Jahre 1919 und den Millionenverlusten des Ersten Weltkriegs liegen, berichten.
Sollten Sie im Besitz alter Aufzeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg sein, können Sie diese gern mitbringen und vorstellen.

27. April

Donnerstag, 27. April, 19 Uhr, Malzhaus Kamenz
Franz im Glück – Wanderjahre auf der Walz
Vortrag von Franz Zschornack, Crostwitz
Mit der "Walz" oder der "Tippelei" bezeichnet man die Wanderschaft eines Handwerksgesellen nach Abschluss seiner Gesellenprüfung. Der Lehrling wird vom Meister "frei" gesprochen und geht auf die Walz. Seit dem 12. Jahrhundert ziehen junge Handwerker durchs Land, um andere Regionen, Kulturen, aber vor allem neue Fertigkeiten in ihrem Fach kennenzulernen. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war die Walz die Voraussetzung für die Meisterprüfung. Auch heute noch folgen junge Handwerker dieser Tradition, so auch der Schlossergeselle Franz Zschornack, der drei Jahre nach den strengen Regeln der Walz lebte und auch Weihnachten nicht nach Hause durfte. 11.000 Kilometer legte er auf seiner Reise zurück. Er lernte sein Handwerk zu verbessern und dass Nächstenliebe, Ehrlichkeit und Zusammenhalt unverzichtbare Werte sind.

13. Mai

Lange Nacht der Kirchen und Museen
-gesondertes Programm-

19. Mai

Freitag, 19. Mai, 19 Uhr, Malzhaus
Das Adlerschießen – Tradition und Handwerk
Vortrag von Vereinsmitglied Helga Buhl, Bulleritz
Viel Erfahrung und handwerkliches Geschick sind gefragt, wenn das Adlerschießen der Lehrer und Gäste zum Forstfest gelingen soll. Dabei gehören Armbrust und Adler zusammen. Den Adler baut der Tischler. Welche Aufgaben er im Vorfeld zu erfüllen hat, darüber soll der Vortrag ein wenig Einblick geben. Ebenso welche Arbeiten beim Bau und der Pflege einer Armbrust notwendig sind.

30. Juni

Freitag, 30. Juni, 17 Uhr, Haselbachtal, OT Häslich, Reichenbacher Str. 2
SommerSpezial
Vier Seiten ein Hof
Organisation durch Vereinsmitglied Renate Bormann
Der Vierseithof ist ein ehemaliger Bauernhof, der von der Gemeinde Haselbachtal erworben wurde und seitdem vom Heimatverein verwaltet wird. Wir werden einen interessanten Abend inmitten bäuerlicher Einrichtungsgegenstände, Geräte und Maschinen verbringen.
Wie wäre es mit einem zünftigen Spanferkelessen unter dem Nussbaum?
Anmeldungen bitte bis zum 1. Juni 2017 bei Renate Borrmann, Tel. 03578 / 71231 oder per mail an borrmann.renate@t-online.de
Für Mitglieder und eine Begleitung

10. September

Sonntag, 10. September
Tag des Offenen Denkmals
Macht und Pracht
Siehe: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/thema
Gesondertes Programm

29. September

Freitag, 29. September, 19 Uhr, St. Marien-Kirche
Die Einführung der Reformation in der Oberlausitz
Vortrag von Martin Christ, Mozartweg 24, 73614 Schorndorf
In der Oberlausitz, die damals noch böhmisches Kronland war, setzte sich die Reformation nur zögerlich durch. In Kamenz wurde beispielsweise die erste evangelische Predigt zu Ostern 1527 gehalten. Das Kloster St. Marienstern (Panschwitz-Kuckau), bei dem das Patronatsrecht lag, duldete dies jedoch nicht. Erst um 1560 wurde die Stadt evangelisch, das Franziskanerkloster wurde 1565 aufgelöst. Herr Martin Christ wird dieses Geschehen in seinem Vortrag näher darlegen. Der Referent erhielt 2014 ein Stipendium der in Bautzen ansässigen Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung. Er promoviert an der Universität Oxford über die Geschichte der Reformation in der Oberlausitz im 16. Jahrhundert.
In Kooperation mit dem Kamenzer Kirchbauverein St. Marien e.V.

30. September - 3. Oktober

AUSGEBUCHT!!!
Samstag, 30. September bis 3. Oktober, Wien
„So habe ich das Vergnügen, Sie in Wien zu sehen.“ - Exkursion auf Lessings Spuren
Organisation durch die Vereinsmitglieder Marion und Jürgen Kutter
Lessing galt in Österreich als einer der berühmtesten zeitgenössischen Dramatiker. Kaiserin Maria Theresia und ihr Sohn Joseph II. empfingen ihn nicht nur zur Audienz in der Hofburg, sondern besuchten Aufführungen seiner Stücke, die im Burgtheater gespielt wurden. Adelige und Bürger überschütteten den angesehenen Bühnenautor mit Bewunderung. Gern hätten sie ihn als Direktor des geplanten österreichischen Nationaltheaters gesehen. Doch Lessings Besuche galten in erster Linie seiner Verlobten Eva Catharina König, die hier zeitweise im Vorort Wieden – im Hartmannschen Haus – wohnte, um die Geschäfte ihres verstorbenen Mannes zu regeln.
Mit unserer Exkursion nur für Mitglieder begeben wir uns auf Zeitreise ins 18. Jahrhundert. Lassen Sie sich vom Charme einer „gemütlichen“ Metropole überraschen!

27. Oktober

Freitag, 27. Oktober, 19 Uhr, Malzhaus
Nach der Morgenröte – Der Philosoph und Mystiker Jakob Böhme
Vortrag und Lesung mit Dr. Wolfgang Melzer, Steina
Um das Jahr 1600 wagt sich ein Görlitzer Schuhmacher auf Gebiete vor, die den Gelehrten vorbehalten sind. Jakob Böhme schreibt über Gott und die Engel, darüber, wie alles geworden ist und wie das Böse in die Welt kam. Gleich mit seinem ersten Buch, der „Morgenröthe im Aufgangk“, sorgt er für Unruhe in der Stadt. Das Buch wird verboten und die geistliche Obrigkeit verfolgt ihn sein Leben lang. Aber er hat auch hochmögende Freunde. So schreibt er weiter und Friedrich Hegel wird ihn später den ersten deutschen Philosophen nennen.

24. November

Freitag, 24. November, 18 Uhr, Hutberg-Gaststätte
Morgen Kinder, wird’s was geben …
Vorweihnachtliche Überraschung
Organisation durch die Vereinsmitglieder Roswitha und Bernd Moschke
Für Vereinsmitglieder und eine Begleitung