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September
9. September 2012
Tag des offenen Denkmals 2012 zum Thema „Holz"
In Deutschland findet der Tag des offenen Denkmals seit 1993 jährlich am zweiten Sonntag des Septembers statt. Der Tag wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert, jedoch lokal in den einzelnen Bundesländern organisiert.
Siehe auch gesondertes Programm
10 bis 12, 14 bis 18 Uhr, Hydraulischer Widder, Lückersdorf
Führungen im historischen Wasserpumpwerk von 1905
durch die Vereinsmitglieder Alexander Käppler und Tilo Schönfeld
11 Uhr, Bönisch-Mausoleum
„Seyd barmherzig!“
Einweihung des sanierten Mausoleums für Johann Gottfried Bönisch
In Kooperation mit der Stadtverwaltung Kamenz/Bauamt
Als der Kamenzer Arzt Dr. Johann Gottfried Bönisch (1777 bis 1831) fünf Jahre nach der Erfüllung seines großen Lebenszieles schwer erkrankte, bat er die Stadtväter darum, „auch im Tode gleichsam der Anstalt und ihren Kranken nahe bleiben zu dürfen“. Dem Wunsch des 54-Jährigen wurde zugestimmt. Und so zeugt noch heute das Mausoleum hinter dem Barmherzigkeitsstift vom Wirken dieses außergewöhnlichen Menschenfreundes.
Unser Verein engagierte sich 15 Jahre lang für die Sanierung des versteckten Kleindenkmals, das an die Lebensleistungen des Mannes erinnert, der in Kamenz eines der ersten sächsischen Armenkrankenhäuser errichtete und 1829 die erste Lessing-Ehrung organisierte.
Mit der Anbringung der mit Spendenmitteln restaurierten Gedenktafel vollendet sich das Sanierungsprojekt im 235. Geburtsjahr Bönischs. Freuen Sie sich mit uns, dass die letzte Ruhestätte des verdienstvollen Mediziners nun wieder in altem Glanz erstrahlt!
28. September 2012
19 Uhr, Klosterkirche St. Annen
Die Kunst der Franziskaner. Von Assisi nach Kamenz.
Vortrag von Jan Rüttinger, Kamenz/Berlin
In Kooperation mit dem Kamenzer Kirchbauverein e.V.
Der heilige Franziskus ist wohl einer der wirkmächtigsten Heiligen des Mittelalters. Ihm zu Ehren wurde eine unübersehbare Anzahl an Kunstwerken gewidmet, darunter stilprägende Werke wie die Fresken in der Kirche S. Francesco in Assisi, die u.a. von Cimabue, Giotto, Simone Martini und Pietro Lorenzetti geschaffen wurden. Damit wurde die Kirche des Hl. Franziskus nicht nur zum Kern einer sehr erfolgreichen Bewegung sondern auch Ausgangspunkt einer neuen Kunst.
Der Vortrag spannt nun den Bogen von Assisi über Böhmen bis in die Oberlausitz nach Kamenz. Auf diesem Weg soll das franziskanische in der mittelalterlichen Kunst beleuchtet werden.