Sie sind hier: Startseite » Veranstaltungen

Veranstaltungen

in der Regel im Keller des Malzhauses - unser Vereinsdomizil.
Zugang über die Hofseite

An dieser Stelle geht eine herzliche Einladung an alle geschichtsinteressierten Kamenzer und Gäste zu unseren stattfindenden Veranstaltungen.
Schauen Sie vorbei und erleben Sie nicht nur wissenschaftliche Referate sondern auch und vor allem populär-wissenschaftliche Ausführungen.

ACHTUNG!
Die Vereinsveranstaltungen beginnen in der Regel um 19 Uhr.

26. Januar

Jahreshauptversammlung
19 Uhr, Malzhauskeller

23. Februar

Johann Benjamin Thomae: Atalante mit dem Kopf des Kalydonischen Ebers (Detail), Sandstein, um 1720/25, Schlosspark Neschwitz (© Hartmut Ritschel 2017)

Freitag, 23. Februar, 19 Uhr, Malzhauskeller
Lessings Lebenswelten
Barockskulpturen sächsischer Landsitze
Vortrag von Dr. Hartmut Ritschel, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen
Auch im Winter 2017/18 zeigt das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen in einer Jahresausstellung historische Architekturzeichnungen aus seiner Plansammlung, dieses Mal zum Thema „Sächsische Landsitze“ – nicht zuletzt, um auf diese gleichermaßen beeindruckende wie zum Teil gefährdete Denkmalgattung aufmerksam zu machen (bis 2. März 2018). Mehrere Begleitvorträge runden das Programm ab, darunter auch jener zu Barockskulpturen sächsischer Landsitze. Vielfach prägten die adeligen oder bürgerlichen Besitzer der Landschlösser nicht nur durch ihre Bauten und Parkanlagen, sondern auch durch in ihrem Auftrag entstandene Werke der Bildhauerkunst die sächsische Denkmallandschaft in besonderer Weise. Der Vortrag mit zahlreichen Fotografien stellt eine Auswahl vor.
Dr. Ritschel wurde 1961 in Dresden geboren, studierte Kunstgeschichte und promovierte 1990 zum Werk des böhmischen, auch in der Oberlausitz tätigen Barockbildhauers Franz Biener (~1681/82–1742). Seit 1991 ist er im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen tätig, davon seit 2000 als Leiter der Abteilung Fachdienste. Sein besonderes Interesse gilt der sächsischen Barockskulptur.
In Kooperation mit dem Lessing-Museum

14. März

(c) Steffen Giersch

Mittwoch, 14. März, 16.45 Uhr,
Sächsischer Landtag, Dresden, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1

Anmeldung bis 4. März 2018 bei Peter Müller: Tel. 03578/300572

Auf unserer Besichtigungstour durch den Landtag, der aus einem Altbauteil aus den späten zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und einem Neubau von 1994 besteht, werden wir auch das Herzstück des Parlaments kennen lernen: den Plenarsaal. Er ist gewissermaßen der Arbeitsplatz des Präsidenten des Landtages, Dr. Matthias Rößler, der 2016 zum 550. Jubiläum der Wasserversorgung in Kamenz den Hydraulischen Widder besichtigt hat und mit Vereinsmitgliedern ins Gespräch gekommen war. Nun folgen wir seiner Einladung nach Dresden und freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihm.

22. März

(c) Carsta Off

Tag des Wassers
Führungen im historischen Wasserpumpwerk von 1905
Kontakt: Alexander Käppler, ewag Kamenz, Tel. 03578 / 377-0
Der Tag des Wassers, der insbesondere die breite Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Wassers für die Menschheit hinweist, wird jährlich am 22. März begangen. Es gibt den Weltwassertag bereits seit 1993. Er ist ein Ergebnis der Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro und wird seit 1993 jährlich aufgrund einer Resolution der UN-Generalversammlung gefeiert.

23. März

Freitag, 23. März, 19 Uhr, Malzhauskeller
Zwei Brüder – zwei Kriege. Ein Tatsachenroman über zwei Kamenzer
Hintergrundinformationen von Autor Wolfgang Wiedland, Dresden
Dreimal muss sich Herrmann Passerel aus Kamenz zum Kriegsdienst melden. Dreimal hat er überlebt! Vielleicht liegt das Glück in der englischen Münze, die er seit dem Ersten Weltkrieg bei jedem Schicksalsschlag in der linken Hand hält? Sein Bruder Ernst, ebenfalls in Kamenz geboren, überlebt diesen Krieg schwerverletzt als Matrose. Doch es folgt der Zweite Weltkrieg …
Das Geschehen um die zwei Kamenzer Brüder ist eingebettet in ein Jahrhundert voller Kriege, Krisen, Diktaturen und Demagogie, immer wieder erhellt durch authentische Gegebenheiten sowie persönliche und politische Lichtblicke.
Wolfgang Wiedland spannt anhand des Schicksals seines Großvaters und dessen Bruders den Bogen über hundert Jahre wechsel- und leidvoller deutscher Geschichte. Die Schauspielerin Ursula Schucht liest Passagen aus dem Roman.
Das Buch ist an diesem Abend käuflich erhältlich.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek G. E. Lessing

20. April

(c) Carsta Off

Freitag, 20. April, 19 Uhr, Stadtbibliothek G. E. Lessing
Johann von Schadowitz - Krabat der Oberlausitz
Vortrag von Hans-Jürgen Schröter, Biograf und Genealoge in WittichenauDie sorbischen Volksmythen und Legenden über den guten Zaubermeister „Krabat“ basieren vordergründig auf den historisch verbürgten kroatischen Leibgardisten Johann von Schadowitz, alias Janko Šajatović (1624-1704), dessen Leben seit 11 Jahren intensiv durch den in Wittichenau lebenden Familiengeschichtsforscher und Biografen Hans-Jürgen Schröter erforscht wird. Herr Schröter sichtete dazu unzählige Unterlagen, Briefe und Archivmaterialien aus nationalen und internationalen Beständen und entdeckte einen wissbegierigen, charmanten und umsichtigen Adeligen, der in Kroatien geboren wurde, von 1660 bis 1702 als persönlicher Leibgardist den kurfürstlich-sächsischen Familien diente und sein Vorwerk in Särichen, heute Groß-Särchen, mit allerlei Neuerungen zum Erblühen brachte. In seinem Vortrag wird Herr Schröter einen generalisierten Lebensverlauf vorstellen, wichtige Dokumente präsentieren, beispielhaft einige wenige Sagenmotive ihrer Entstehung nach erläutern und auf die Bedeutung des Wortsynonyms „Krabat“ eingehen.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Kamenz

25. Mai

Freitag, 25. Mai, 19 Malzhauskeller
1618: Der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren und die Oberlausitz
Vortrag von Vereinsmitglied Dr. Lars-Arne Dannenberg
Während die Oberlausitz meist abseits des politischen Weltgeschehens stand, wurde sie im Dreißigjährigen Krieg rasch in den Strudel der Ereignisse hineingerissen. Im Frühjahr 1619 besetzte der sächsische Kurfürst das böhmische Kronland, das er sich zuvor hat als Pfand verschreiben lassen. Große Teile Bautzens fielen nach einer Kanonade in Schutt und Asche. Aber auch die übrige Bevölkerung hatte unter den Gräueln des Krieges zu leiden. Der Vortrag fragt nach Ursachen und Wirkungen des Dreißigjährigen Krieg und geht besonders den Auswirkungen für die Oberlausitz nach.

26. Mai

Lange Nacht der Kirchen und Museen
-gesondertes Programm-

29. Juni

ÄNDERUNG!
SommerSpezial bei Kürschnermeister Jörg Bäuerle
Anschließend gemütliches Beisammensein in der Altertumsschänke

Freitag, 29. Juni, 19 Uhr, Bautzner Straße

Für Mitglieder und eine Begleitperson

8. September

Löwe vorm Schloß in Bad Muskau
Löwe vorm Schloß in Bad Muskau (c) Carsta Off

Samstag, 8. September, 7.30 Uhr Busbahnhof Kamenz
Pückler & Mehr : Exkursion nach Bad Muskau
Organisation: Vereinsmitglieder Peter Müller und Manfred Höpner
Wer ist Hermann von Pückler-Muskau? Die schillernde Person des Fürsten ist einfach nicht zu fassen, zu sehr liebte der Selbstdarsteller das Spiel mit den Identitäten. In der Ausstellung und im Park des Neuen Schlosses in Bad Muskau begegnen Sie ihm in spannenden Exponaten und bei einer Kutschfahrt. Auf dem Weg dahin machen wir Halt in zwei Manufakturen: In der Schauwerkstatt „Felicitas“, wo wir einen Einblick in das Chocolatier-Handwerk erhalten und in der 140 Jahre alten, letzten aktiven Glashütte Deutschlands, wo wir die mühevolle Filigranarbeit der Mundglasbläser miterleben werden. Bitte vergessen Sie die Einkaufstaschen nicht, denn in beiden Manufakturen gibt es einige Shopping-Verführungen!
Nur für Vereinsmitglieder und eine Begleitung

9. September

(c) Carsta Off

Sonntag, 9. September
Tag des Offenen Denkmals
Entdecken, was uns verbindet
Siehe: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/thema

Der Hydraulische Widder - ein erstaunliches Wasserpumpwerk
 Vor 113 Jahren erbaut, vor 13 Jahren saniert, der Hydraulische Widder ist auch dieses Jahr wieder für interessierte Besucher am Sonntag, den 09. September 2018 in der Zeit von 10 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr geöffnet.

Sie erfahren Altes und Neues über Hydraulische Widder und über die Geschichte der Trinkwasserversorgung von Kamenz. Erleben sie den Hydraulischen Widder in Aktion und lesen sie neueste Erkenntnisse im Flyer.

27. September

Gesetz und Gnade
Gesetz und Gnade (c) Städtische Sammlungen Kamenz

Donnerstag, 27. September, 19 Uhr, Hauptkirche St. Marien
Gesetz und Gnade : das Kamenzer Bildpaar von Wolfgang Krodel und die neue Lehre der Reformation
Vortrag von Dr. Sören Fischer, Dresden
Mit der Veröffentlichung der 95 Thesen begann vor 500 Jahren die Reformation. Aber nicht nur Texte waren für deren raschen Erfolg von hoher Bedeutung, auch die Macht der Bilder erfuhr eine bis dahin kaum gekannte Relevanz. Kern der neuen lutherischen Theologie war die Lehre von der Rechtfertigung des Menschen. In dieser entwickelte der Reformator auf Basis des biblischen Römerbriefes das Konzept, dass der Mensch allein durch den Glauben an Christus errettet werde. Es war Lucas Cranach der Ältere, der diese reformatorische Erkenntnis vom Text in das Medium des Bildes überführte. Das Thema „Gesetz und Gnade“ stellt die Erlösung des Menschen als allegorisches Lehrbild dar und zählt zu den erfolgreichsten Bilderfindungen des 16. Jahrhunderts, wenn nicht gar der gesamten Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit. Der Vortrag widmet sich diesen bedeutenden Bildern und stellt Fragen nach ihrer Herkunft und Rezeption. Warum beispielsweise sieht der Teufel in diesem Bild aus wie der Papst, wie genau wurde der Luthertext in das Bild übertragen und warum hat sich im Kamenzer Sakralmuseum eine wichtige Fassung von „Gesetz und Gnade“ erhalten? Der Vortrag macht die spannende Bild-Welt der Reformation lebendig und zeigt auf, welche Bedeutung diese heute noch hat.
Sören Fischer (geb. 1980 in Norden/Ostfriesland) ist Kunsthistoriker und Kurator. Er studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Germanistik an den Universitäten von Münster, Perugia und Mainz. Nach dem Magisterabschluss 2007 promovierte er über die illusionistische Landschaftsmalerei in venezianischen Villen des 16. Jahrhunderts. Von 2009 bis 2012 war er am Institut für Kunstgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und danach bis 2014 in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig. Seit August 2014 ist er Kurator des Sakralmuseums St. Annen in Kamenz. Er publiziert und kuratiert zur Kunst des späten Mittelalters, der Renaissance, zur Klassischen Moderne sowie zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
In Kooperation mit dem Kamenzer Kirchbauverein e.V.

26. Oktober

Porträt König Friedrich August II.
Porträt König Friedrich August II. Foto: Wikimedia

Freitag, 26. Oktober, 19 Uhr, Malzhauskeller
„Macht Euern Dreck alleene!“ Der letzte sächsische König und die Revolution 1918
Vortrag von Dr. Matthias Donath, Meißen
Vor 100 Jahren beendete die Novemberrevolution die Königsherrschaft in Sachsen. Matthias Donath, Kurator der Sonderausstellung "Macht Euern Dreck alleene!" im Schlossmuseum Pillnitz, widmet sich den dramatischen Ereignissen im November 1918 und erklärt, warum König Friedrich August III. ausgerechnet in Guteborn in der Oberlausitz auf seinen Thron verzichtete. Darüber hinaus geht er auf das Schicksal des Königshauses nach der Revolution ein.
Dr. Matthias Donath, geb. 1975, Kunsthistoriker und Historiker, wohnt in Niederjahna bei Meißen und ist Mitherausgeber der "Sächsischen Heimatblätter" sowie des "Neuen Oberlausitzer Hausbuchs".

30. November

Blaudruck und Model
Blaudruck und Model

Freitag, 30. November, 17 Uhr, Blaudruckerei Pulsnitz, Bachstraße 7
Von der Magie des Blaudruckens
Weihnachtliche Abschlussveranstaltung organisiert von Elke und Thomas Kunter
Die Pulsnitzer Werkstatt, die auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblickt, ist vermutlich die einzige in Deutschland, die heute noch den originalen Blaudruck unverfälscht in seiner ursprünglichen Tradition zeigt und eine bemerkenswert breitgefächerte Muster-Vielfalt bereithält. Beim Rundgang durch die Manufaktur werden zwar nicht alle Geheimnisse der Herstellung verraten, aber man kann danach selbst einmal ausprobieren, wie das „blaue Wunder“ entsteht.
Für Mitglieder und eine Begleitung

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren