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Veranstaltungen

in der Regel im Keller des Malzhauses - unser Vereinsdomizil.
Zugang über die Hofseite

An dieser Stelle geht eine herzliche Einladung an alle geschichtsinteressierten Kamenzer und Gäste zu unseren stattfindenden Veranstaltungen.
Schauen Sie vorbei und erleben Sie nicht nur wissenschaftliche Referate sondern auch und vor allem populär-wissenschaftliche Ausführungen.

ACHTUNG!
Die Vereinsveranstaltungen beginnen in der Regel um 19 Uhr.

25. Januar

Jahreshauptversammlung
19 Uhr, Malzhauskeller

22. Februar

Freitag, 22. Februar, 19 Uhr, Stadtbibliothek G.E.Lessing
Lessings Lebenswelten
Casanovas ergötzliche Abenteuer in Sachsen
Vortrag und Lesung von Jürgen Helfricht Radebeul

Der Vortrag mit Lesung bietet einen lebendigen Einblick in die Lebenswelt des 18. Jahrhunderts. Im August 1742, Lessing war im zweiten Jahr Schüler an der Fürstenschule in Meißen, kam der Italiener Giacomo Casanova nach Dresden. Schon dieser erste Besuch zog sich viel länger, als vorgesehen hin. Sachsen verlor selbst dann seine lustvolle Anziehungskraft nicht, als sich der geniale Liebhaber im Duxer Schloss des Grafen Waldstein als Bibliothekar verdingte. Nachdem er freilich zwischen der Elbmetropole und Pirna als vermeintlicher Dieb verhaftet wurde, schlug die Lust in tugendhaften Frust um...
Dr. Jürgen Helfricht, geboren 1963 in Dresden, studierte Dipl.-Journalistik, promovierte auf dem Gebiet der Medizinhistorie und ist Chefreporter bei der Axel Springer AG. Zum vielseitigen Schaffen des Autors gehörten auch Biografien, wie über Peter Schreier. Insgesamt veröffentlichte er mehr als 60 Publikationen u. a. zur Architektur-, Astronomie-, Kirchen-, Kultur- und Medizingeschichte. Jürgen Helfricht ist verheiratet und hat einen Sohn.

In Kooperation mit dem Lessing-Museum und der Stadtbibliothek G. E. Lessing

22. März

(c) Carsta Off

Tag des Wassers
Führungen im historischen Wasserpumpwerk von 1905
Kontakt: Alexander Käppler, ewag Kamenz, Tel. 03578 / 377-0

Der Kamenzer Geschichtsverein hat, unterstützt von vielen Sponsoren, in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass einige Objekte und Anlagen zur Wasserversorgung in Kamenz erhalten und restauriert worden sind. Zudem initiierte er, dass verschiedene historische Brunnen im Stadtbild wieder sichtbar gemacht wurden und lädt Einwohner sowie Touristen dazu ein, den Jahrhunderte langen Spuren zu folgen und zu erleben, wie aufwändig es war, die Bewohner unserer Region immer mit ausreichend sauberem Trinkwasser zu versorgen. Der Hydraulischen Widder aus dem Jahre 1905 gehört zu den wenigen noch erhaltenen im Freistaat Sachsen und wurde auf Initiative des Geschichtsvereins vor dem Abriss bewahrt.

29. März

Freitag, 29. März, 19 Uhr, Malzhauskeller
Horst Steudel – Leben und Werk eines Pioniers der Kraftfahrt aus Kamenz
Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Mathias Vogel, Mittweida

1895 begann Horst Steudel (1872–1959) in der Pulsnitzer Straße 17 mit der Reparatur und später der Produktion von Fahrrädern und Motorrädern. Neun Jahre später hieß seine Firma „Motorwagenfabrik Horst Steudel“. Nach dem 1. Weltkrieg wurde ein neues Fabrikgebäude in der Auenstraße gebaut, um für zahlreiche kleinere Autofabriken Einbaumotoren zu produzieren. Weiterhin erfolgte die Fertigung von Fahrrad-Hilfsmotoren und Bootsmotoren. Ab den 1930er Jahren wurden kleine Dieselmotoren gefertigt. Diese auch im Ausland erfolgreiche Produktlinie wurde bis zur Schließung des Werkes 1990 beibehalten.
Der Vortrag erzählt vom Fleiß und Erfindergeist eines Unternehmers, ebenso wie von der Demontage des Werkes und der entschädigungslosen Enteignung der Familie.
Der Referent Mathias Vogel (geb. 1947), seit 2012 emeritierter Professor für Elektronik und Digitaltechnik der Hochschule Mittweida, befasst sich schon seit vielen Jahren mit den Pionieren des Fahrzeugbaus. Sein Interesse daran wurde geweckt, als er entdeckte, dass mehrere Absolventen des Vorgängers „Technikums Mittweida“, z.B. Fritz Opel, August Horch (HORCH und AUDI) und Jørgen Skafte Rasmussen (DKW), auf diesem Gebiet Geschichte geschrieben haben.

26. April

Freitag, 26. April, 19 Uhr, Malzhauskeller
Die Moderne in der Lausitz und in Sachsen – 100 Jahre Bauhaus
Vortrag von Dr. Walter Prigge, Leipzig

Auch in der Lausitz waren Bauhäusler tätig: Wilhelm Wagenfeld und Ernst Neufert arbeiteten ab 1935 in der Glasindustrie von Weißwasser und zum Teil wohl auch in Kamenz; Emil Lange baute Ende der zwanziger Jahre das Volkshaus in Weißwasser. Edmund Collein und Richard Paulick organisierten die Stadterweiterung von Hoyerswerda ab 1955. Die Anwendung von Künsten in der Industrie und die Architekturen der Stadt waren zwei Hauptfelder der Tätigkeiten von Bauhäuslern in ganz Sachsen. Hinzu kamen als drittes Feld die urbanen Kulturen von Galerien, Museen, Theatern, Messen und Werbung, in denen Bauhäusler engagiert oder deren Produkte gefragt waren. Der bebilderte Vortrag startet in der Lausitz und reist dann über Dresden in die Regionen von Leipzig, Zwickau und Chemnitz.
Der Referent war bis zu seinem Renteneintritt wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bauhaus Dessau. Neben einer umfangreichen Forschungs- und Publikationstätigkeit wirkte er bei Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekten zum Thema Architektur und Moderne mit. Gegenwärtig arbeitet er zu Bauhaus und Moderne in Sachsen.

18. Mai

Lange Nacht der Kirchen und Museen
-gesondertes Programm-

24. Mai

Freitag, 24. Mai, 19 Uhr, Malzhauskeller
Kulturgeschichte der DDR
Vortrag von Prof. Dr. Gerd Dietrich, Berlin

Die »Kulturgeschichte der DDR« stellt den Kulturgeschichten der Bundesrepublik ein Pendant für die Deutsche Demokratische Republik zur Seite. In drei Bänden beleuchtet der Autor systematisch die spezifischen Entwicklungen der Alltags- und Populärkultur, der politischen Kultur sowie der hohen Kultur. Dabei stehen vor allem die kulturellen Formen von Alltag und Freizeit sowie Unterhaltung, Vergnügen und Sport im Vordergrund. Es werden sowohl staatliche und private, moderne und traditionelle Aspekte der Volkskultur thematisiert. Hinsichtlich der politischen Kultur analysiert der Autor die subjektiven Dimensionen der Politik, einschließlich nationaler Symbole und Geschichtskultur, sowie die ideologischen Vorgaben der SED und die politischen Orientierungen und Mentalitäten der Ostdeutschen. Die hohe Kultur der DDR, Literatur und Künste, Architektur und Design, wird vor allem in ihrem Spannungsfeld aus Klassikmythos, sozialistischem Realismus und Alternativkultur dargestellt. Ein Grundwiderspruch, auch in der Kultur- und Intelligenzpolitik der SED, den der Autor in diesem Zusammenhang herausarbeitet, bestand zwischen der hohen Anerkennung und Förderung von Kultur auf der einen und der ständigen Furcht vor einer Destabilisierung durch Kultur auf der anderen Seite. Auf diese Weise erörtert Gerd Dietrich detailliert die kulturelle Substanz der ostdeutschen Gesellschaft und zeichnet ein Bild des widerständigen Potentials ihrer Kultur, die sich zwischen Tradition, Innovation und Repression bewegte. Prof. Dr. Gerd Dietrich ist Historiker und lehrte bis 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin.
In Kooperation mit der Stadtbibliothek G. E. Lessing

15. September

Sonntag, 15. September, 7.30 Uhr, Busbahnhof Kamenz
Der Cottbuser Postkutscher - Exkursion in eine junge Universitäts- und traditionelle Parkstadt
Organisation durch die Vereinsmitglieder Gabriele Morstein und Gisela Lorber

Die mehr als 100.000 Einwohner zählende kreisfreie Stadt im Süden Brandenburgs versteht sich als modernes Zentrum der Lausitz, in der der Strukturwandel, speziell der Energiebranche, erforscht, gestaltet und gelebt wird. Wir werden bei einer Rundfahrt die Stadt kennen lernen, das schönste Jugendstiltheater Europas besichtigen und eine Zeitreise in die Apothekengeschichte unternehmen.

27. September

Freitag, 27. September, 19 Uhr, Adventgemeinde Kamenz (Pulsnitzer Str. 114)
Adventisten – wie sie vor 100 Jahren nach Kamenz kamen
Vortrag von Dr. Johannes Hartlapp, Halle

Der Referent besitzt die Gabe, Geschichte lebendig und lebensnah wiederzugeben. Zu seinen Spezialgebieten gehört die Geschichte der Siebenten-Tags-Adventisten. Johannes Hartlapp, geb. 1957 in Halberstadt, studierte nach einer Tischlerlehre am Predigerseminar Friedensau und am Newbold College in England Theologie, war anschließend als Pastor tätig und ist seit 1995 Dozent für Kirchengeschichte und seit 2007 Dr. theol. an der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Johannes Hartlapp ist verheiratet und hat vier Kinder.

In Kooperation mit der Adventgemeinde Kamenz

25. Oktober

Freitag, 25. Oktober, 19 Uhr, Malzhauskeller
(K)ein Paradies für zungenfertige Schwätzer - Die Oberlausitzer Landstände
Vortrag von Dr. Jan Bergmann-Ahlswede, Markersdorf

Als Nebenland der Böhmischen Krone verfügte die Oberlausitz über Einrichtungen zur Selbstverwaltung. Die politischen Wortführer seit dem Mittelalter waren die Stände - Adel, Städte und führende geistliche Institutionen. Sie trafen sich regelmäßig in Bautzen auf eigenen Landtagen, um die Geschicke des Markgraftums zu lenken. Der Vortrag beleuchtet die keineswegs trockene Geschichte der politischen und kulturellen Akteure der Oberlausitz und ihrer Versammlungen
Jan Bergmann-Ahlswede, geb. 1987, studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der TU Dresden und promovierte mit einer Studie über die kursächsischen Landtage in Torgau (1550 bis 1628). Er arbeitet freiberuflich, u.a. am Zentrum für Kultur und Geschichte in Niederjahna, gehört zu den Mitinhabern des Via Regia Verlages in Königsbrück und zu den Herausgebern der „Oberlausitzer Heimatblätter“ sowie des „Neuen Oberlausitzer Hausbuches“. Dr. Bergmann-Ahlswede ist Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Görlitz.

29. November

Freitag, 29. November, 17 Uhr, Krabat Milchwelt (Kotten 2, 02997 Wittichenau OT Kotten)
„Kuh, Käse, Kilowatt“
Jahreausklang mit Führung durch die Schauwerkstatt und einem anschließenden Buffet unter dem Motto „Lausitz schmeckt“
Organisation: Gisela und Daniel Lorber

Verbindliche Anmeldung bis zum 04.11.2019 unter Tel. 03591 5327285

„Kuh, Käse, Kilowatt“ ist das Motto der KRABAT-Milchwelt. Die Käserei mit Milchviehhaltung und Biogasanlage befindet sich in dem Lausitzer Dorf Kotten, direkt am KRABAT-Weg. Sie ist nicht nur für Feinschmecker ein lohnendes Ziel. Verschiedene außergewöhnliche und schmackhafte Käsesorten werden hier hergestellt. Auch Handarbeit ist für die Kottener kein Fremdwort. Die KRABAT-Milchwelt ist ein Beispiel für wirtschaftlichen Erfolg in der Lausitz. Der Hof kann sich wirklich sehen lassen. Was anderswo stockt und klemmt, läuft hier, dank der Mitarbeiter, in vorbildlicher Weise.“ (Quelle: Internet)

Für Mitglieder und eine Begleitung

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